Mit zahlreichen krankheits- sowie verletzungsbedingten Ausfällen und damit fehlenden Stammspielerinnen reisten die Damen des TSV Meitingen Handball nach Göggingen. Die Bank war entsprechend dünner besetzt, dennoch wollte die Mannschaft an die positiven Ansätze der vergangenen Wochen anknüpfen.
Der Start verlief allerdings holprig. Zwar stand die Abwehr zu Beginn stabil und hielt die Gögginger Damen weitgehend vom eigenen Tor fern, doch im Angriff wurde mit angezogener Handbremse gespielt. Die Aktionen wirkten – passend zu den Temperaturen in der Halle – eisig: Es fehlte an Tiefe, Druck und Konsequenz. Herausgespielte Chancen wurden nicht genutzt. So stand es nach 22 Minuten lediglich 5:5, was die Trainer zu einer Auszeit zwang. Die gewünschte Wirkung blieb jedoch aus, und Meitingen ging mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel fand der Angriff etwas mehr Tiefe. Es wurde weniger quer gespielt und die freien Räume wurden häufiger genutzt. Dennoch belohnte sich die Mannschaft viel zu selten; zu oft scheiterte man am gegnerischen Tor oder an sich selbst. Gleichzeitig ließ die Abwehr deutlich nach, sodass Göggingen immer wieder zu einfachen Treffern kam. Eine stark spielende Laura N. im Tor, hielt mit ihren Paraden die Mannschaft weiterhin im Spiel.
In der Schlussphase wurde es noch einmal spannend. Meitingen kämpfte sich Tor um Tor heran und hatte die Chance, zumindest einen Punkt mitzunehmen. Am Ende fehlten jedoch die letzten Treffer, und Göggingen rettete den knappen 25:24-Sieg über die Zeit.
Nach dieser bitteren Niederlage heißt es: Mund abwischen und in den kommenden Trainings an den erkennbaren Schwächen arbeiten. Am zweiten Advent (07.12.2025) steht das nächste Heimspiel gegen Neusäß an. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr in der Ballspielhalle Meitingen – wir freuen uns auf eure Unterstützung!
Es spielten: L. Nowak (Tor), A. Ruisinger, P. Schaller (5/1), E. Riemensperger (7/3), C. Weixler (5), E. Kuchenbauer (4), M. Mordstein, V. Kochems (1), R. Szuecsi (2), V. Hörmann, T. Christi
Es fehlten: M. Prause, F. Thiel, L. Rößler, C. Kuchenbauer, A. Spiegel, R. Stegmeier, A. Steiner, A. Espach
