Trotz zahlreicher krankheitsbedingter Ausfälle, wovon einer sich erst vormittags rausstellte, reiste der TSV Meitingen am Samstagabend mit einem stark dezimierten Kader ohne etatmäßigen Kreisläufer zum Bezirksklasse-Duell nach Neusäß – und setzte sich am Ende dennoch hochverdient mit 27:18 (15:10) gegen den TSV Neusäß II durch. Von Beginn an entwickelte sich ein intensives, körperlich hartes, aber durchweg faires Spiel, in dem die Meitinger vor allem dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugten.
Frühe Führung – Weixler und Nowak nicht zu stoppen
Meitingen erwischte den besseren Start: Bereits nach 40 Sekunden traf Elias Weixler zum 0:1, der mit insgesamt 8 Toren bester Feldtorschütze des Abends wurde . Auch Christian Schönberger (3 Tore) und Max Kuffer (3 Tore) trugen früh zur klaren Führung bei.
Vom Siebenmeterstrich zeigte sich Moritz Nowak eiskalt. Der Rückraumspieler verwandelte 5 seiner 6 Strafwürfe und erzielte insgesamt 5 Treffer .
Defensive Stabilität trotz dünnem Kader
Die Abwehr des TSV Meitingen stand über weite Strecken sehr kompakt und zwang Neusäß immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Im Tor zeigten sowohl Benjamin Reinhard als auch Max Kruchten eine starke Leistung und parierten wichtige Würfe in kritischen Phasen der Partie.
Hart, aber fair – zwei Zeitstrafen pro Team
Beide Mannschaften agierten körperbetont, aber fair. Meitingen kassierte lediglich zwei Zeitstrafen, Neusäß drei – ein Beleg für ein robustes, aber keineswegs überhart geführtes Spiel.
Alle Meitinger Feldspieler im Überblick
TSV Meitingen (Tore):
Weixler 8, Nowak 5 (5/6 Siebenmeter), Michel 4 (2/2 Siebenmeter), M. Kuffer – 3, Schönberger 3, Stegmüller 2, Kochems 1, Ludl 1, Öschay
Torhüter:
Reinhard, Kruchten
Souveräner Sieg zum Abschluss
Im zweiten Durchgang ließ Meitingen nichts mehr anbrennen. Die Deckung stand weiterhin stabil, und im Angriff wurde geduldig bis zur klaren Chance gespielt. Neusäß fand kaum noch Mittel, sich entscheidend zurückzumelden. Mit dem 27:18-Endstand sicherte sich der TSV Meitingen einen wichtigen Auswärtssieg – bemerkenswert vor allem angesichts der Krankheitsmisere, die den Kader erheblich ausgedünnt hatte.
